Adiposotas Rehazentrum

»Frauengesundheit«

Ziel unserer Mutter-Vorsorgekur ist es, Mütter bei der Wiederherstellung ihres körperlichen, psychischen und sozialen Gleichgewichts zu unterstützen, für uns gilt in Anlehnung an Freud: »Gesundheit ist die Fähigkeit lieben, arbeiten und sich entwickeln zu können« – daran orientieren wir uns!

Angebote der Sporttherapie:

  • Nordic Walking: Erlernen der korrekten Technik, leichtes Ausdauer- und Herzkreislauftraining, Natur erleben und UV-Licht tanken

  • Rückenfit: Stärkung der Rumpfmuskulatur, Erlernen rückenschonender Verhaltensweisen und einfacher Übungen für zuhause

  • Bewegung und Energie: Erfahren, wie man über die Bewegung Einfluss auf das momentane Energielevel nehmen kann; Vielfältiges Bewegungsprogramm, Impulse/Ideen zur Weiterführung im Alltag

  • Ballsportarten: Förderung der sozialen Kompetenzen und des Sozialverhaltens wie Kooperations-, Regel- und Kontaktfähigkeit; Spaß am Spiel

  • Ergometertraining: Erlernen der korrekten Benutzung und wichtiger Parameter, gelenkschonendes Ausdauertraining angepasst an die individuelle Leistungsfähigkeit

  • Wanderungen: mit besonderem Erlebnischarakter

Insula Vorsorgekur für Mütter

„Gesundheit hat ein Geschlecht“, wie die Wiener Frauengesundheitsexpertin Wimmer-Puchinger festhält: Moderne wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass Männer und Frauen unterschiedlich denken und fühlen, unterschiedlichen sozialen, psychischen und auch biologischen Belastungen ausgesetzt sind und Gesundheit und Krankheit unterschiedlich erleben. Aufgrund der unterschiedlichen Lebenszusammenhänge von Frauen und Männern ist es unverzichtbar, bei der Konzeption und Realisierung einer Mütter-Vorsorgekur sowohl bei medizinischer als auch psychologischer Diagnosestellung und Behandlung eine frauenspezifische Betrachtungsweise zugrunde zu legen.

Psychische Erkrankungen, wie Depressionen, Angststörungen, affektive Psychosen und funktionelle Störungen werden bei Frauen häufiger diagnostiziert als bei Männern. Hinter diesen geschlechtsspezifischen Unterschieden verbergen sich jedoch sehr häufig krankmachende Lebenszusammenhänge von Frauen. Diese manifestieren sich einerseits in der Festlegung auf traditionelle Frauenrollen, andererseits in Doppel- und Mehrfachbelastungen durch Beruf, Kindererziehung, Haushalt, Partnerschaft oder Pflege von Familienangehörigen. Frauen mit schlechteren Bildungs- und ökonomischen Voraussetzungen sind davon besonders betroffen, ebenso alleinerziehende Mütter sowie Migrantinnen.

Diese Überforderungen äußern sich einerseits in psychischen (Erschöpfungs-) Symptomen, anderseits besteht die Tendenz von Seiten der Medizin, die gleichen Symptome genderspezifisch unterschiedlich zu diagnostizieren und zu therapieren: bei Männern eher somatisch, bei Frauen psychisch bzw. psychosomatisch. In weiterer Folge bekommen Frauen bis zu zweimal häufiger als Männer Beruhigungs- und Schlafmittel, Antidepressiva und Neuroleptika, Schmerzmittel sowie Medikamente zur Gewichtsreduktion verordnet.

 

»Stürmischen Zeiten trotzen«

Klinische Erfahrungen zeigen, dass es die vermeintlich individuellen und verinnerlichten Ansprüche und auch Beschränkungen sind, die Frauen krank machen, ebenso wie der Umstand, dass Krankheit auch gesellschaftlich zunehmend zum individuellen „Fehler“ gemacht wird. Trotz dieser moralischen Selbstverpflichtung zur Selbstoptimierung in allen Lebensbereichen ist es erstaunlich, welch unglaubliche Kraft und Ressourcen Frauen oft entwickeln, wenn es gilt, „stürmischen Zeiten“ zu trotzen. Wir möchten Sie gerne im Rahmen unserer Mütter-Vorsorgekur dabei unterstützen.

Die unterschiedlichen Lebenszusammenhänge von Frauen im Vergleich zu Männern erfordern sowohl bei medizinischer als auch psychologischer Diagnosestellung und Behandlung eine frauenspezifische Betrachtung. Zentrale Prinzipien sind dabei die Förderung der Autonomie und Selbstbestimmung von Frauen, Empowerment, Ressourcenorientierung und Parteilichkeit.

Das Ziel unseres multiprofessionellen Angebotes ist es, die in Erziehungsverantwortung stehenden Mütter dabei zu unterstützen, ihre Gesundheit in die eigenen Hände zu nehmen. Der praktische Ansatz stellt die Fähigkeiten und Kompetenzen der Frauen in den Mittelpunkt und berücksichtigt ihre persönliche Biografie. Durch gemeinsames Handeln sollen die vorhandenen gesundheitsfördernden Kompetenzen der Mütter wie z.B. ein stabiles Selbstwertgefühl, Selbsthilfepotential oder die Kontakt-/Beziehungsfähigkeit gestärkt werden (Ressourcen- statt Defizitorientierung).

In der Freizeit steht unseren Patienten die neu eingerichtete BIO Sauna frei zur Verfügung.

SPORT verändert

Die Ziele der Sporttherapie sind neben der Verbesserung der körperlichen Funktionen und konditionellen Grundeigenschaften Kraft und Ausdauer vor allem die Verbesserung der Beziehung zum Körper und dem Umgang mit sich selbst. Durch das Erleben, Dosieren und Einteilen der eigenen Kraft, die Förderung der sozialen Kompetenzen und das Kennenlernen, Austesten und Akzeptieren der eigenen Grenzen wird eine Veränderung der Körperwahrnehmung ermöglicht.

Das Therapieangebot zielt auf eine Aktivierung bzw. Reaktivierung von Sport und Bewegung nach längerer Abstinenz als regel­mäßige Bestandteile eines gesunden Lebenswandels ab. Die beginnende Gewichtsreduktion soll unterstützt werden und der Verlust der Muskelmasse unter Reduktionskost verhindert werden. Wir vermitteln den Patienten außerdem, welcher Sport bei Übergewicht sinnvoll ist.

Die stimmungsaufhellende Wirkung trägt positiv zum Wohlbefinden der psychisch belasteten Patienten bei.